Save The Bees!

Auch wir setzen uns gerne für unsere kleinen flauschigen Freunde ein. Deshalb haben wir euch heute mal ein paar interessante Fakten über Bienen rausgesucht:

Weltweit sind 30.000 Bienenarten bekannt, die man unter dem Begriff «Wildbienen» zusammenfasst. Auch die großen Brummer „Hummeln“ gehört zu den Wildbienenarten. Obwohl der Hobbygärtner Bienen nur schwer unterscheiden kann, leben rund 560 verschiedene Bienenarten in Deutschland, von denen über die Hälfte im Bestand gefährdet ist! Giftstoffe, die in der Landwirtschaft genutzt werden und Monokulturen machen den Bienen das Leben verdammt schwer.

Nach dem Rind und dem Schwein ist die Honigbiene das drittwichtigste Nutztier in Deutschland. Sie kümmert sich um die Bestäubung und Fortpflanzung der Pflanzenkulturen. Rund 80 Prozent aller Pflanzen sind auf Fremdbestäubung angewiesen. Und wieder 80 Prozent dieser Pflanzen werden durch Wild- und Honigbienen bestäubt.

Bienen können sehr schnell fliegen und sind dabei ungeheuer fleißig. Eine Sammlerin kommt auf bis zu 50 Kilometer pro Stunde. Die jährlichen Flugkilometer eines Bienenvolkes liegen bei bis zu 36 Millionen. Das entspricht nicht weniger als 900 Erdumrundungen!

Über zwei Drittel aller Wildbienenarten nisten im Boden. Der Rest nutzt Pflanzenhalme oder Fraßgänge von Käfern im Holz für den „Wohnungsbau“. Je ebener und sortierter unsere Umwelt ist, desto schwieriger wird es für die Wildbienen einen geeigneten Nistplatz zu finden.

Auf ihrer Bestäubungsmission sind Honigbienen sehr fleißig, eine Biene fliegt täglich mehr als 2.000 Blüten an. Ein Grund mehr, den englischen Rasen im Garten abzuschaffen und eine Wildblumenwiese zu säen.

Was kann ich selbst unternehmen?

Wir alle können dazu beitragen, das Leben den Bienen etwas zu vereinfachen. Oft reichen schon kleine Gesten, um einen Unterschied für einige Tiere zu machen:

  • Insektenhotels: Viele Gartencenter bieten Hotels für unsere kleinen Freunde an. Je nach Insektenart sind die Behausungen speziell ausgerichtet für die jeweilige Art. Unsere lokalen Gartencenter wie Ramme in Lohmar und Breuer in Sankt Augustin bieten sehr süße, kleine Behausungen an.
  • Wildwiesen sind geordnetes Chaos. Neben dem schönen Aussehen bieten diese viele natürliche Nistplätze für Bienen.
  • Bienenfreundliche Blumen pflanzen. Gartencenter weisen diese Pflanzen mittlerweile aus.
  • Beziehe Honig von deinem lokalen Imker.
  • Verzichte auf Pestizide.
  • Kaufe saisonale, regionale Lebensmittel. Oft wird bei deren Anbau auf bienenschädliche Pestizide verzichtet.
  • Honiggläser immer ausspülen, da sonst Bienenkrankheiten übertragen werden können.
  • Gemeinnützige Organisationen bieten Bienenpatenschaften an, um die Verbreitung von Nistmöglichkeiten zu unterstützen. Sogar viele Städte und
  • Gemeinden integrieren Bienen aktiv in das urbane Leben.

Wer sich lokal informieren möchte, kann gerne die Naturschule Aggerbogen in Lohmar besuchen. Spannend und spielend wird einem die Natur näher gebracht.

Online können wir die Seite bienenretter.de empfehlen.

Also auf an die Arbeit Bienenretter!